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Die Geschichte des Chronographen

Die Geschichte des Chronographen

Die Geschichte des Chronographen

Das Uhrmacherhandwerk ist ein Handwerk mit langer Tradition und geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Aber erst im Jahre 1776 entwarf der Genfer Uhrmacher Jean Moïse Pouzait eine Uhr, bei der der Sekundenzeiger anhaltbar war. Somit könnte man sagen, dass man es bei dieser Uhr mit einem der ersten frühen Chronographen zu tun hatte.

Der erste Chronograph

Der erste wirklich anerkannte Chronograph stammte jedoch von dem Franzosen Louis Moinet, der als Erfinder des Chronographen gilt. Moinets Astronomieuhr (Terzzähler) verfügte über einen Zeiger zur Anzeige von sechzigstel Sekunden sowie Drucktasten für die Start-, Stopp- und Rückstellungsfunktion.

Der Begriff Chronograph wird geprägt

Der Begriff Chronograph wurde im Jahre 1821 von dem in Paris ansässigen Uhrmacher Nicolas-Mathieu Rieussec geprägt. Sein System zum Messen kurzer Zeitabschnitte meldete Rieussec in diesem Jahr zum Patent an.

Dieses von ihm erfundene System arbeitete jedoch für heute Verhältnisse noch sehr umständlich, da der zu messende Zeitabschnitt auf dem Zifferblatt der Uhr durch Tintenstriche markiert werden musste. Zu diesem Zweck war an dem Zeiger ein kleiner Behälter mit Tinte befestigt.

Rattrapante (Schleppzeiger) wird erfunden

Zehn Jahre später, nämlich im Jahre 1831, gelang dem Österreicher Joseph Thaddäus Winnerl, der zu dieser Zeit Mitarbeiter der Uhrenmanufaktur Montres Breguet war, ein weiterer und sehr wichtiger Schritt nach vorne.

Winnerl entwickelte nämlich eine Uhr mit separat anhaltbarem Sekundenzeiger und darüber hinaus weiterhin einen Chronographen mit übereinander liegenden Sekundenzeigern, die nacheinander gestoppt werden konnten. Somit war also der Mechanismus der „nachspringenden Sekunde“, besser bekannt als Schleppzeiger bzw. Rattrapant, erfunden.

Das Nullstellherz

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung der Chronographen gelang 1844 einem Mitarbeiter der Firma Nicole et Capt. Dieser entwickelte nämlich das so genannte Nullstellherz.

Durch dieses Nullstellherz, welches eine herzförmige Scheibe ist, war es möglich, durch einen Knopfdruck den Zeiger wieder zurück auf Null zu stellen.
Durch dieses Nullstellherz konnte im Jahre 1862 nun endlich die erste Taschenuhr veröffentlicht werden, die als Chronograph tauglich war. Ein Absoluter Meilenstein.

Die weitere Entwicklung im 20. Jahrhundert

Nun befinden wir uns bereits im 20. Jahrundert, in dem Technik und Mechanik von Chronographen weiter verfeinert und weiter entwickelt wurden.

Zunächst setzten sich ab dem Jahre 1933 aufgrund einer Breitling Entwicklung Armbanduhren mit zwei Drückern durch. Ein Drücker zum Starten und stoppen der Zeitmessung und der andere Drücker zum Zurücksetzen auf die Nullstellung.

Vier Jahre später wurde ein Chronograph entwickelt, der mehr als 30 Minuten Zeit stoppen konnte.

Chronograph mit automatischem Aufzug

Sehr spannend für die Geschichte der Chronographen wurde es dann noch einmal im Jahre 1946. In diesem Jahr wurde durch höchste Uhrmacherkunst ein Chronograph mit automatischem Aufzug als Prototyp entwickelt.

Es dauerte dann jedoch noch einmal 23 Jahre, bis es 1969 ein Wettrennen zwischen den Unternehmen Zenith, Seiko und einem Zusammenschluss aus Heuer, Breitling, Dubois-Dépraz und Büren um den ersten in Serie hergestellten Chronographen mit automatischem Aufzug gab.

Die Quarzkrise

Ab dem Jahre 1970 setzten sich dann mehr und mehr die deutlich günstigeren elektronischen Quarzuhren durch und die komplexen und hochpreisigen Uhren mit mechanischem Uhrwerk und automatischem Aufzug gerieten weitestgehend in den Hintergrund. Diese Verdrängung bezeichnet man als Quarzkrise.

Diese Quarzkrise hielt jedoch nicht sehr lange an, denn ungefähr ab den 90er Jahren nahm der Verkauf von mechanischen Uhren wieder zu. Und auch heute noch gibt es viele Liebhaber solcher mechanischer Uhren dies sich häufig als hochpreisige Luxusuhren präsentieren.


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